Sunntigsfährtli MTB oder wenn selbst Baustellen kein Hindernis sind
Schon auf den ersten Kilometern war klar: Das wird einer dieser Tage, an denen einfach alles passt - ausser man hat die Sonnencreme vergessen. Bei perfektem Bikewetter führte die rund 60 Kilometer geplante lange Tour über die schönsten Wege der nahen Schwarzwald-Region.
Zu siebt machten wir uns bei perfekten Bedingungen auf den Weg. Bereits die Anfahrt führte uns über wunderschönen Strecken der Region. Immer wieder boten sich eindrückliche Ausblicke auf die umliegenden Hügel und bis weit hin zu den Alpen. Natürlich verlief auch diese Tour nicht ganz ohne Zwischenfälle. Ein lustloser Reifen erforderte einen Schlauchwechsel, der jedoch schnell erledigt war. So vergingen die Kilometer fast wie im Flug, auch wenn unterwegs einige Höhenmeter zu bewältigen waren.
Nach einer gemütlichen Zwischenverpflegung stand der höchste Punkt (wortwörtlich) der Tour auf dem Programm. Auf knapp 1000 Metern über Meer angekommen (zwar ohne Bike), war die Freude über die erreichte Gipfelung auf dem Turm hohe Möhr gross. Gleichzeitig war allen klar: Der schönste Teil des Tages lag noch 600 hM vor uns Richtung Tal. Die anhaltend trockene Witterung hatte die Trails in ausgezeichnetem Zustand hinterlassen. So konnten die anschliessenden Abfahrten in vollen Zügen genossen werden – flüssig, abwechslungsreich und mit jeder Menge Fahrspass.
Und selbst die teilweise stark verblockten Baustellen auf der Strecke konnten uns nicht aufhalten. Stattdessen wurden die Hindernisse mit vereinten Kräften gemeistert. Dabei kam sogar das eine oder andere spontane «Hubtraining» zum Einsatz, als die Bikes über Absperrungen und Hindernisse gehoben werden mussten.
Besonders erfreulich war, dass wir unterwegs einen neuen Mit-Biker für unsere Gruppe begeistern konnten. Solche Begegnungen zeigen, dass unsere Ausfahrten nicht nur sportliche Herausforderungen bieten, sondern auch von Kameradschaft, Offenheit und gemeinsamen Erlebnissen leben.
Nach rund 60 Kilometern, 1200 Höhenmetern und etwas mehr als vier Stunden Fahrzeit kehrten wir nach Riehen zurück.